Aufgrund der Komplexität der vorgenannten Definitionen, insbesondere in deren Kombination, soll nachfolgende Abgrenzung die Ausrichtung und Gewichtung der Arbeit konkretisieren.
Das Marketing von Finanzdienstleistungen wird sowohl im B2C (= Business to Consumer, Geschäftsbetrieb zwischen Unternehmen und Konsument) als auch im B2B (= Business to Business, Geschäftsbetrieb zwischen Unternehmen und Unternehmen) Bereich eingesetzt. Diese Arbeit widmet sich dem B2C-Sektor, da die hier vertretene und nachfolgend dargestellte Vielfalt der Marketingmöglichkeiten und deren Einsatz die Auswirkungen des Internets auf das Marketing von Finanzdienstleistungen plastisch darstellbar machen. Diese Vielfalt ist im Internet im B2C-Bereich fast ausschließlich in den meistgenutzten Diensten WWW und E-Mail existent, weshalb diese in der weiteren Abhandlung im Fokus stehen. Bei der Darstellung des klassischen Marketings wird zudem der Schwerpunkt auf das Dienstleistungsmarketing gelegt, um den vorab dargestellten Besonderheiten von Finanzdienstleistungen im Rahmen der Thematik dieser Arbeit besonders Rechnung zu tragen.
Die Literatur wurde bewusst unterschiedlich ausgewählt. Im 4. Kapitel, welches sich mit dem klassischen Marketing beschäftigt, wurde überwiegend klassische Literatur als Quellen genutzt. Diese eröffnen die Möglichkeit, ein umfassendes und fundiertes Bild des Marketings zu vermitteln. Bei den in Kapitel 5 und 6 behandelten Auswirkungen des Internets auf das Marketing sowie deren Zukunftsperspektiven handelt es sich noch um eine sehr junge und schnelllebige Thematik. Hier gibt es noch keine klaren und einheitlichen Strukturen und Begrifflichkeiten. Vielfach ist die vorhandene Literatur zudem Trend getrieben und veraltet schnell. Deshalb sind hier zur Erzielung einer aussagekräftigen Strukturierung und Einordnung der Materie nur ausgesuchte Quellen gewählt worden. Ergänzt werden diese durch eigene Erkenntnisse und Erfahrungen, die ich im Rahmen einer Berufstätigkeit als Online-Marketing Manager bei einem Finanzdienstleister sammeln konnte.
Weiter zu (Teil 6) Das klassische Marketing: Produktpolitik
Quelle: Berufsbegleitende BWL-Diplomarbeit zum Thema “Die Auswirkungen des Internets auf das Marketing von Finanzdienstleistungen” von Daniel Gremm aus dem Jahr 2007.
Weitere Beiträge zum Thema:
- Wissenschaftliche Online Marketing Analyse (Teil 1) -
Einleitung: Aufgabenstellung und Vorgehensweise - Wissenschaftliche Online Marketing Analyse (Teil 8) -
Das klassische Marketing: Programmpolitik - Wissenschaftliche Online Marketing Analyse (Teil 6) -
Das klassische Marketing: Produktpolitik - Wissenschaftliche Online Marketing Analyse (Teil 10) -
Das klassische Marketing: Garantieleistungspolitik - Wissenschaftliche Online Marketing Analyse (Teil 4) -
Definitionen: Finanzdienstleistungen
...und einen 
Kommentare
Kommentar schreiben