Wissenschaftliche Online Marketing Analyse (Teil 6) -
Das klassische Marketing: Produktpolitik

“Um neue oder auch vorhandene Produkte zu vermarkten, müssen Marketingstrategien entwickelt werden. Unter Marketingstrategien versteht man Handlungsprogramme zur Erreichung von marketing-relevanten Zielen. … Auf Basis der Marketingstrategien wird ein Marketing-Mix entwickelt. Hierunter versteht man eine (Erfolg versprechende) Kombination einzelner Marketinginstrumente” [Olbrich, R. (2001): Marketing: eine Einführung in die marktorientierte Unternehmensführung, Berlin 2001, S. 15 und 16].

Instrumentarium

Die klassischen Marketing-Instrumente werden nach Scheuch in vier Bereiche unterteilt: Produkt- (und Programmpolitik), Preis- (und Konditionenpolitik), Distributions- sowie Kommunikationspolitik; im englischsprachigen Raum werden diese Bereiche auch als “4P” bezeichnet (product, price, place, promotion) [Vgl. Scheuch, F. (2002): Dienstleistungsmarketing, 2. Aufl., München 2002, S. 29 ff.].

Produktpolitik

“Unter Produktpolitik versteht man alle Aktivitäten, die ein Unternehmen unternimmt, um sein Leistungsangebot … für den Markt bestmöglich zu gestalten” [Weis, H.C. (2005): Kompakt-Training Marketing, 4. Aufl., Ludwigshafen 2005, S. 91]. Diese unterteilen sich nach Weis klassisch in die Produktpolitik (im engeren Sinn), die Programm- und Sortimentspolitik, den Kundendienst (Servicepolitik) und die Garantieleistungspolitik [Vgl. Weis, H.C. (2005): Kompakt-Training Marketing, 4. Aufl., Ludwigshafen 2005, S. 92]. Fokussiert auf den Bereich Finanzdienstleistungen hat die Produktpolitik (im engeren Sinn) fast keine Bedeutung, da es sich hier im Wesentlichen um die technisch-funktionale Gestaltung des Produktes selbst handelt. Wegen der hierfür relevanten, jedoch den Finanzdienstleistungen fehlenden Materie wird im weiteren Verlauf der Arbeit nur der Teil-Aspekt der Produktpolitik (im engeren Sinn), die Markenpolitik, behandelt.

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Quelle: Berufsbegleitende BWL-Diplomarbeit zum Thema “Die Auswirkungen des Internets auf das Marketing von Finanzdienstleistungen” von Daniel Gremm aus dem Jahr 2007.

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