Die Servicepolitik ergänzt die Dienstleistung. Wie schon die Markenpolitik so hat auch die Servicepolitik das Ziel, eigentlich austauschbare Produkte einzigartig werden zu lassen. Sie hat die Aufgabe, “Präferenzen bei den Nachfragern zu erzeugen. … Durch zusätzliche kaufmännische oder technische Leistungen (Nebenleistungen), die mit dem Kauf eines Gutes nicht in unmittelbarem Zusammenhang stehen, soll eine besondere Bindung des Käufers an den Betrieb oder auch an ein bestimmtes Fabrikat erzielt und damit eine Stammkundschaft gewonnen werden” [Wöhe, G. (1986): Einführung in die allgemeine Betriebswirtschaftslehre, 16. Aufl., München 1986, S. 638].
Als weitere Ziele der Servicepolitik sind der Ausbau der Kundenzufriedenheit sowie die Imagebildung zu nennen. Die Kundenzeitschrift stellt im Finanzdienstleistungsbereich beispielsweise eine solche Serviceleistung dar.
Weiter zu (Teil 10) Das klassische Marketing: Garantieleistungspolitik
Quelle: Berufsbegleitende BWL-Diplomarbeit zum Thema “Die Auswirkungen des Internets auf das Marketing von Finanzdienstleistungen” von Daniel Gremm aus dem Jahr 2007.
Weitere Beiträge zum Thema:
- Wissenschaftliche Online Marketing Analyse (Teil 8) -
Das klassische Marketing: Programmpolitik - Wissenschaftliche Online Marketing Analyse (Teil 6) -
Das klassische Marketing: Produktpolitik - Wissenschaftliche Online Marketing Analyse (Teil 11) -
Das klassische Marketing: Preispolitik - Wissenschaftliche Online Marketing Analyse (Teil 4) -
Definitionen: Finanzdienstleistungen - Wissenschaftliche Online Marketing Analyse (Teil 7) -
Das klassische Marketing: Markenpolitik
