Wie komme ich bei Google auf die erste Seite? Dies ist eine der häufigsten Fragen meiner Kunden. SEO Marketing bzw. Suchmaschinenoptimierung ist im Grunde ganz einfach: Wenn man die beste Antwort auf die Frage des Suchenden hat, setzt Google einen auf Platz 1 der Suchergebnisse.
Um in den Augen von Google aber als gut oder gar der Beste dazustehen, muss man in schätzungsweise 200 einzelnen Kriterien überzeugen. Schätzungsweise deshalb, weil Google weder zur Anzahl noch zu einzelnen Kriterien detailliert Stellung nimmt. Zudem verändert Google seine Anforderungen stetig.
- Die SEO Marketing Strategie:
- Erfahrung schlägt Technik
- Vorabgedanken, die über Erfolg und Misserfolg entscheiden
- Der Fahrplan zu Googles Seite 1
SEO Marketing: Erfahrung schlägt Technik
Es ist somit keine Frage der Technik allein, ob man es auf die erste Seite bei Google schafft, sondern vielmehr eine Frage der Erfahrung. Insbesondere dann, wenn man dort bleiben will. Den wie überall so gibt es auch beim SEO Marketing unzählige unlautere Methoden (sogenanntes Black Hat SEO), mit denen man es schnell auf die erste Seite schaffen kann. Wird man aber von Google erwischt, drohen meist empfindliche Strafen, z.B. der komplette Ausschluss aus dem Index. An dieser Stelle wird deshalb nur auf erlaubte und bewährte Methoden (sogenanntes White Hat SEO) eingegangen, da der langfristige Erfolg im Mittelpunkt steht.
SEO Marketing: Vorabgedanken, die über Erfolg und Misserfolg entscheiden
Um es mit SEO Marketing nun dauerhaft auf die erste Seite zu schaffen, bedarf es zunächst einmal ein paar Gedanken. Was bietet man seinen Kunden im Detail an?
Ein einfaches Beispiel: Ist man Immobilienmakler in München, dann wird das Kerngeschäft aus Immobilien bestehen. Nun könnte man SEO Marketing einfach auf “Immobilien” ausrichten, was jedoch nicht sehr effizient sein wird. Zum einen würde man schlussendlich auch Kunden in Hamburg und Berlin ansprechen, deren Interesse an Immobilien in München wohl eher geringer ausfallen wird. Zum anderen ist die bundesweite Konkurrenz deutlich größer, was den Zeit- und Kostenaufwand erheblich vergrößert und SEO Marketing nur schwer effizient werden lässt. Fokussiert man sich jedoch beim SEO Marketing auf “Immobilien München”, bringt Stadtteile mit ein und zudem vielleicht noch eigene Immobilien-spezifische Details, hat man kaum Verluste bei der gewünschten Zielgruppe, hat jedoch die Streuverluste massiv gesenkt, was letztlich die Effizienz massiv erhöht.
Hat man dann die für sich individuell relevanten Stichworte (Keywords) gefunden und geprüft, ob sie überhaupt relevant gesucht werden, kann man mit SEO Marketing beginnen.
SEO Marketing: Der Fahrplan zu Googles Seite 1
Die Technik, die Keywords, der Content (Inhalte), die Klicks sowie die Links und Backlinks sind für das SEO Marketing gleichermaßen erfolgsrelevant. Deshalb wird jeder dieser Bereiche im Folgenden einzeln beleuchtet und verständlich gezeigt, was man jeweils beachten und tun sollte. Das Tun ist hier besonders hervorzuheben, den SEO Marketing ist wie Zähne putzen: Es ist nur dann und nur solange erfolgreich, wie man es regelmäßig tut. Auch sollte man es selber tun, da Googles Suche menschliche Verhaltensweisen immer besser versteht um Suchergebnisse immer treffender ausliefern zu können. Wer hier mit Tools und Automatismen jedweder Art arbeitet läuft Gefahr, sich unnatürlich zu verhalten und von Google abgestraft zu werden. Da niemand außer Google die relevanten Kriterien im Detail kennt, ist natürliches Verhalten die Haftpflichtversicherung im SEO Marketing.
Zu Teil 2: Seo Marketing – Die Technik
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Interessanter Artikel. Ich bin der Meinung, dass SEO nachhaltig und transparent auf lange Sicht erfolgreicher ist als Grey-Hat-, oder sogar Black Hat-, Methoden. Das es ein Erfolgsfaktor ist, ist bei manchen SEO´lern noch nicht angekommen. Schön das du hier Transparenz schaffen möchtest.
Das stimmt. SEO muss ganz speziell gerade im KMU auf die Zielgruppe und deren Suchverhalten ausgerichtet werden. Wenn dies geschieht, können diese Website enorm erfolgreich in ihrem regionalen Umfeld sein, so meine Erfahrung.
Seite 1 ist nicht genug. Position 1 muß es schon sein.
Sehr schöner Artikel. Ich denke jedoch es kommt immer darauf an, welches Business man hat und wie die Konkurrenz in den SERPS agiert. Denn ein reines Online Geschäft, dass einige sehr umkämpfte Keywords hat, wird es auf lange Sicht nicht einfach haben.
Ich bin auch der Meinung, dass es Position 1, 2 oder 3 sein muss. Es gibt ja so schöne Untersuchungen, dass die ersten 3 so viele Klicks erhalten wie die Position 4 – 20.
Natürlich kommt es auch auf das Business an, ich habe unlängst mit einem unserer Kunden gesprochen, der ist mit einem Keyword auf Platz eins. Hat jedoch pro Tag nur ca. 10 Zugriffe von Google. Im Keyword Tool wird ein durchschnittliches Suchvolumen von 33 000 angegeben! Schon sehr ernüchternd. Da fragt man sich schon wie genau ist überhaupt das Tool?
Das o.g. Beispiel zielt nicht nur darauf ab, mehr Relevanz für den Suchenden zu schaffen (spezifischer Content, Keywords, Links) sondern geht darüber hinaus in den lokalen Suchmarkt rein. Hier ist jedoch SEO nicht gleich SEO, denn bpsw. das Google Branchencenter unterliegt anderen Gesetzmäßigkeiten als die organische Suche bei Google. Auch der Aspekt Bewertungen darf dabei nicht unterschätzt werden, da diese ein wichtiger Faktor sind, um bei Google möglichst gut neben der Karteneinblendung geranked zu werden. Kritisch ist jedoch der Punkt “es möglichst selber zu machen” denn die Frage ist doch die: Ist man nun ein Immobilienmakler oder ein Suchmaschinenoptimierer? Klar kann man zahlreiche Tipps eigenständig umsetzen, um jedoch ein natürliches und nachhaltiges sowie langfristiges Linkbuilding zu betreiben, reicht der lange Atem, den man hierfür benötigt, bei einem Anbieter, der nicht vom Fach ist, meist nicht aus – dafür gibt es eben Spezialdiensleister, Agenturen oder Portale, die auf die Neukundengewinnung für KMUs spezialisiert sind…
@all: Vielen Dank für das Lob. Position 1 ist natürlich immer das Ziel (auch des relativen Klickanteils wegen), jedoch sollte das immer im langfristigen Horizont eingeplant werden. Jeder, der hier kurz- oder mittelfristig eine Position 1 verspricht, ist entweder unseriös oder setzt ebensolche Maßnahmen ein; beides ist im Hinblick einer langfristigen und nachhaltigen Strategie hin zu mehr Umsatz und Gewinn nicht förderlich. Einzige Ausnahme: Eine Position 1 bei kaum oder keinem Wettbewerb und Suchvolumen… hier dürfte der Nutzen aber auch überschaubar sein
@Sebastian: Eine Branchencenter-Optimierung ist hier auch nicht gemeint. Klar gelten dafür, genauso wie z.B. bei der Positionsoptimierung einer Adwords-Kampagne, andere Regeln. Werde das demnächst in einem eigenen Artikel thematisieren. Zum “selber machen” habe ich aber, Stand 2010, eine andere Meinung. Wie diese Artikel-Reihe in klarer und leicht verständlicher Art und Weise zeigen soll, ist dies inzwischen sehr wohl möglich (was vielen Agenturen verständlicherweise nicht passt
). Klar geht es “nur” um die Basics, aber die sind für 98% aller Selbständigen und kleinen Unternehmen absolut ausreichend… werden aber zumeist aus Unkenntnis oder Zeitmangel nicht beachtet. Bei größeren Projekten, Spezialanforderungen, leidenschaftlichen Zeithorizonten und/oder klassischem Outsourcing geht es natürlich ohne fachliche Expertise nicht weiter, da stimme ich Dir zu. Aber dafür gibts ja hier in der Navigation auch meine Kontaktdaten
Sehr schöner Artikel, der den Einstieg in die umfangreiche SEO-Problematik sicher erleichtert – danke!
Hallo Herr Gremm, der Abend gestern war sehr sehr informativ
Auf Grund dessen bin ich heute mal in das Analyticstool von Google und hab nach den Keywords der Kunden bzw. Besucher geschaut und siehe da ich bin mit mindestens zwei Wortkombinationen unter den Top 5, z.B. dekoration landhaus, nun meine Frage:
Was mach ich dann falsch das trotzdem keiner in meinem Shop was kauft bzw. das die Absprungrate zu hoch ist und das die Verweildauer sehr gering ist?
Danke
Hallo Frau Hettler,
ich freue mich, dass Ihnen mein Suchmaschinenoptimierung Seminar an der IHK-Akademie München gefallen hat.
Ihr Ziel (möglichst viele Käufe) besteht zuvor aus mehreren ineinander-greifende Etappen. Zuerst müssen Sie möglichst viele Personen (möglichst Kunden, nicht Besucher) zu sich auf die Webseite bringen, z.B. über Google mit Hilfe von Suchmaschinenoptimierung. Danach müssen Sie die Personen zu Ihren Produkten/ Dienstleistungen führen, z.B. mit Usability-Optimierungen. Danach müssen Sie die Personen von Ihren Produkt-/ Dienstleistungsseiten in den Kaufprozess führen, z.B. mit Landingpage-Optimierungen. Zum Schluss muss der Kaufprozess optimiert werden, um möglichst viele Käufe zu erzielen. Wenn eine oder mehrere dieser Etappen schwächeln, verlieren Sie gewonnene Personen, erhöhen Ihre Absprungrate, vermindern Ihre Verweildauer und schöpfen Ihr Umsatzpotential nicht aus.
Viele Grüße
Daniel Gremm