Google AdWords – Die Anzeigengruppen, Anzeigen und Keywords

Dies ist ein Gastartikel von Seminar-Teilnehmerin Myriam Van Massenhove zum Thema Google AdWords:

In diesem dritten Teil der Google Adwords Serie geht es um die Einstellungen in den Anzeigengruppen, die Erstellung der Anzeigen und um die Keywordsuche.

Anzeigengruppen: Hier wird Ihre bevorzugte Art der Anzeige abgefragt. In den allermeisten Fällen ist die beste Auswahl die Textanzeige.

Die Anzeige

  1. Qualitätsfaktor
    Verwenden Sie im Anzeigentitel, im Text, in der angezeigten URL und in der Ziel-URL bitte möglichst immer das Hauptkeyword. Damit generieren Sie einen höchstmöglichen sogenannten Qualitätsfaktor (Einstellung um diesen zu sehen: Spalte – Spalte hinzufügen – Attribute – Qual.Faktor hinzufügen – Übernehmen). Denn der Qualitätsfaktor entscheidet wesentlich über Ihre Platzierung und über Ihren CPC (Cost-per-Click = Klick-Kosten). Umso besser der Qualitätsfaktor, umso höher die Platzierung und umso günstiger der Click.
  2. Landing Page
    Natürlich sollte die Landing Page bzw. die Zielseite die Sie mit Ihrer Anzeige ansteuern, auch das Hauptkeyword (möglichst in verschiedenen Variationen und mit sinnvollem, passenden Content) enthalten. Denn auch das ist ein Faktor, um den Qualitätsfaktor zu optimieren.
  3. Textstruktur
    Das Ende der ersten Zeile Ihres Anzeigentextes sollte möglichst mit einem Punkt belegt sein, denn dann erscheint diese erste Zeile oft direkt neben dem Anzeigentitel, was das Ganze sichtbarer, prägnanter macht.
  4. Inhalte inkl. USP
    Heben Sie Ihren USP (Unique Selling Proposition = Alleinstellungsmerkmal) im Text hervor. Überlegen Sie sich gut, was Ihre Zielgruppe am meisten an Ihrem Produkt schätzt. Nehmen Sie sich Zeit für diese Gedanken, denn sie sind der Hauptteil für Ihren Erfolg. Haben Sie etwas, was Andere nicht haben? Was zeichnet Sie aus? Welche Emotionen wollen Sie ansprechen?

Keywords

  1. Suche
    Auch die richtigen Keywords sind eine wichtige Säule für Ihren Erfolg. Verlassen Sie sich hier nicht auf den Keyword-Planer von Google oder auf andere Tools. Beginnen Sie immer mit einer eigenen, selbst erstellten Liste. Erst dann ist es sinnvoll den Keyword Planer zur Hilfe zu nehmen. Geben Sie dort, im zweiten Schritt, die von Ihnen ausgearbeiteten Keywords ein und schauen Sie ob diese überhaupt gesucht werden. Nicht die Zahl der Impressionen ist hier relevant, sondern die Anzahl der Suche nach diesem Wort. Lassen Sie sich hier nicht in die Irre führen.
  2. Strategie
    Gehen Sie strategisch vor. Nicht immer ist es das Beste für Sie, das meistgesuchte Keyword zu benutzen. Es ist vielleicht sehr überlaufen und damit auch sehr teuer. Suchen Sie sich für den Anfang Keyword-Nischen. Gehen Sie dafür in die Zwei- , Drei- und Vierwort-Suche. Die ist meistens günstiger und trifft Ihre Zielgruppe oft auch genauer. Wer z.B. eingibt „T-Shirt kaufen“ ist schon mal sehr viel näher an einem Kauf als jemand der „T-Shirt“ eingibt.
    Fangen Sie mit wenigen Keywords an. Wenn Sie mit der CTR (Click-Through-Rate = Klickrate) und mit der Conversion Rate (Anzahl der konkreten Anfragen) zufrieden sind, dann erst sollten Sie die Zahl der Keywords steigern. Arbeiten Sie lieber daran Kunden zu generieren (mit guten Adwords-Texten und einer guten Landing Page) als die Zahl der Klicks zu erhöhen, wenn zu wenige auch wirklich kaufen. Viel hilft nicht immer viel.
  3. Einstellungen
    Bei den Keywords gibt es drei Einstellungsmöglichkeiten. Genau Passend, Weitgehend Passend und Passende Wortgruppe. Auch hier ist wieder die Strategie das Ausschlaggebende. Als Anfänger sollten Sie immer mit „Passende Wortgruppe“ (mit Anführungszeichen am Anfang und am Ende der Keyword-Kombination) beginnen. Hier verbrennt Ihnen kein Geld und Sie sind auf der sicheren Seite. Bei der Einstellung Weitgehend Passend wird alles was auch nur annähernd zu Ihrem Keyword passt für Ihre Anzeigenschaltung genutzt – und Google ist da sehr großzügig!

Gebote

Zum Schluss legen Sie das Gebot für den Click fest. Meine Strategie ist es immer das höchste notwendige Gebot anzugeben, damit Sie auch sicher immer auf den ersten drei Plätzen sind – vorausgesetzt, Sie haben einen guten Qualitätsfaktor! Ist der Qualitätsfaktor nicht gut, werden Sie auch mit dem höchsten Angebot nicht auf die drei ersten Plätze kommen.

Steuern Sie Ihre Ausgaben über die Einstellung des Tagesbudget. Lieber einen halben Tag an erster Stelle als einen ganzen Tag an Stelle 5,6,7 oder noch weiter unten, wo Sie kaum jemand sieht.

Wenn Sie wissen wollen, ob Sie mit Ihrem Gebot immer hoch genug sind um auf den ersten drei Plätzen zu erscheinen, können Sie das ganz leicht mit einem Klick auf das Grafikkästchen unter Ihrem Angebot in der Spalte Maximales CPC-Standardgebot (das ist der Gebotssimulator) feststellen und gegebenenfalls anpassen.

Hier gehts zum vierten und letzten Teil der Artikel-Reihe Google AdWords zum Thema Kampagnenoptimierung.

Ein Gastartikel von Myriam Van Massenhove

Sie sind ebenfalls Seminar-Teilnehmer und haben Interesse an einem Gastartikel? Melden Sie sich einfach über mein Kontaktformular und schlagen mir Ihr Thema vor.

Veröffentlicht von Daniel Gremm - Online Marketing Berater und IHK-Trainer

Online Marketing Berater und IHK-Trainer - 20-jährige Praxiserfahrung - Diplom-Kaufmann

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