Google AdWords – Die Kampagneneinstellungen

Dies ist ein Gastartikel von Seminar-Teilnehmerin Myriam Van Massenhove zum Thema Google AdWords:

Nachdem ich im ersten Teil der Newsletter-Serie über Google Adwords erläutert habe was vorbereitend zu beachten ist, wenn Sie sich mit dem Gedanken beschäftigen Google Adwords als Akquisetool einzusetzen, möchte ich nun auf die praktische Umsetzung eingehen.

Die Kampagneneinstellungen in einem Adwords Account

Sich bei Google Adwords anzumelden ist in der Regel schnell gemacht. Wer im Internet unterwegs ist sollte damit keine großen Schwierigkeiten haben. Die Zahlungsoptionen bergen die eine oder andere Herausforderung. Die Übersicht der Abbuchungen geht hier mal schnell verloren – je nach Zahlungsmittel. Google bietet hier allerdings eine detaillierte Historie. Und letztendlich kann nicht wirklich viel passieren, denn was Sie wirklich ausgeben, können Sie in den Kampagneneinstellungen ganz konkret aussteuern.

Die Einrichtung einer Kampagne allerdings beinhaltet bereits sehr wichtige Elemente, die sich wiederum auf Ihr Budget auswirken.

Allgemein & Werbenetzwerke

Such- oder Displaynetzwerk? Für den Anfänger ist das Such-Netzwerk mit allen Funktionen die beste Wahl. So können Sie Ihr Budget und den Erfolg am effektivsten messen & einsetzen. Displaynetzwerke sind meistens Geldverbrennungsmaschinen, da die Anzeigen auch dort auftauchen, wo man sie als User gar nicht haben will. Fällt also eher in die Kategorie „Stör-Werbung“.

Desktops und Laptops, Mobilgeräte und Tablets

Hier kommt seit neuestem automatisch die Grundeinstellung „auf alle Geräte“ (Desktop, Mobiltelefone-/Geräte & Tablets). Erweiterte Einstellungen und Gebotsanpassungen können dann später in den Einstellungen für die einzelnen Kampagnen und Anzeigengruppen gemacht werden. Dazu mehr im Teil 3 dieser Newsletter Serie über Adwords.

Dass sich die Mobile Suche, besonders mit den Tablets, rasant entwickelt wissen wir alle. Das ist ein Feld, dass Sie gut beobachten sollten. Eine Webseite mit sogenanntem Responsive Design (Design und Programmierung passen sich automatisch allen Geräten an) ist hier über kurz oder lang ein Muss. Dann können auch Anzeigen extra nur für Mobile Geräte sinnvoll und effizient geschaltet werden.

Gebot und Budget

Gebotsstrategie: Bitte geben Sie das Zepter hier niemals aus der Hand und legen Sie Ihre Gebote manuell fest. Nur Sie wissen mit der Zeit am besten welche Gebote gut und richtig für Sie sind – und nicht die Maschine Google.
Budget: hier können Sie eingeben, wie viel Sie am Tag ausgeben wollen/können.
Weitere Details folgen dann in Teil 3 diese Newsletter-Serie.

Werbezeitplan

Überlegen Sie sich gut, wann Ihre potentiellen Kunden Ihr Produkt/oder Dienstleistung brauchen. Sind es Privatpersonen die eher am Abend oder Wochenende Ihr Produkt suchen. Oder sind es Angestellte in der Zeit von 8h-17h. Gut ausgesteuerte Kampagnen können hier einiges an Budget sparen. Jedoch gilt es auch erst einmal auszutesten. Hier habe ich auch schon die erstaunlichsten Dinge erlebt. D.h. konkret, lassen Sie die Einstellung erst einmal auf „Anzeigen werden immer geschaltet“ und überprüfen Sie über die Berichterstellung von Adwords oder Google Analytics (hier ist es noch detaillierter zu sehen) was wirklich bei Ihnen passiert. Danach können Sie in die Optimierung gehen.

Schaltungsmethode

Anzeigen zeitlich gleichmäßig verteilt schalten“ ist hier die bevorzugte Einstellungen. Details, wann Ihre Anzeigen und Keywords geklickt wurden erhalten Sie detailliert in einem Bericht im Bereich „Segmente“ in den Kampagnen oder Anzeigengruppen.

Anzeigenschaltung: Anzeigenrotation, Frequency Capping

Auch hier gilt die Devise nicht einer Maschine die Kontrolle zu überlassen. Es ist eben nur eine Maschine, die zudem auch noch Geld damit verdient, dass viele Klicks generiert werden – egal wie. Ob diese Klicks dann auch die richtigen für Sie sind und auch Ihren Umsatz steigern, dass ist dieser Maschine egal.
Gleichmäßige Anzeigenrotation ist hier absolut empfehlenswert. Dies bedeutet jedoch auch, dass Sie öfters selber optimieren müssen (Mehr zum Thema Optimierung in Teil 4 dieser Newsletter-Serie).

Keyword Übereinstimmungstypen

Hier empfehle ich die vorgegebene Grundeinstellung zu lassen. Die Option „Nahe Varianten“ ist auszuschließen. Wenn Sie relevante sogenannte nahe Varianten haben, fügen Sie diese am besten manuell in Ihre Keywordliste ein. Somit haben Sie es dann in der Hand welche Varianten Sie einbeziehen wollen.

Der dritte Teil des Artikels zum Thema Google AdWords wird sich konkrete um die Erstellung von Kampagnen-und Textanzeigen handeln. Er wird im kommenden Newsletter veröffentlicht.

Ein Gastartikel von Myriam Van Massenhove

Sie sind ebenfalls Seminar-Teilnehmer und haben Interesse an einem Gastartikel? Melden Sie sich einfach über mein Kontaktformular und schlagen mir Ihr Thema vor.

Veröffentlicht von Daniel Gremm - Online Marketing Berater und IHK-Trainer

Online Marketing Berater und IHK-Trainer - 20-jährige Praxiserfahrung - Diplom-Kaufmann

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